Die Projektgruppe Rheinau im Förderverein "Zukunftsenergien SolarRegio Kaisterstuhl e.V." arbeitet seit 2001 in Rheinau im Rahmen der Agenda 21.
Die Gruppe beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, Energie rationell einzusetzen, erneuerbare Energien in Rheinau zu gewinnen und zu fördern und für eine nachhaltige Entlastung der Umwelt zu sorgen. Sichtbares Ergebnis der erfolgreichen Projektarbeit sind die Installation von drei Bürger-Solarkraftwerken in Honau, Holzhausen und Freistett mit einer Gesamtleistung von rund 130 kW/Peak.
Sie sind herzlich eingeladen, sich innerhalb unseres Fördervereins für den Klimaschutz und den Erhalt der natürlichen Umwelt einzusetzen!
Das Klima ändert sich - und Sie?
Falls Sie Fragen zu den jeweiligen Themen haben oder sich aktiv im Projekt beteiligen möchten, wenden Sie sich bitte an Rudolf Höhn, Tel. 07844/991409.
Das Lügengrab
Schon bald könnte der niedersächsische Salzstock Asse einstürzen und Atommüll aus 126.000 Fässern freisetzen. Über Jahrzehnte haben alle, die Energiewirtschaft, die Politik und die Wissenschaft, die Öffentlichkeit getäuscht.
Lesen Sie den Artikel in der Online-Ausgabe der "Zeit "
Nobel-Preisträger fordern: "Jetzt"
Spätestens ab dem Jahr 2015 müsse der Gipfel der Treibhausgasemissionen
überschritten und der Beginn der globalen Reduktion eingeleitet
sein, um eine "hoffentlich noch akzeptable Erderwärmung von
höchstens 2 Grad" zu ermöglichen, haben 20 Nobelpreisträger
zusammen mit ein paar Dutzend Fachleuten am 29. Mai 2009 in London
in einem Klimamemorandum gefordert.
"Jetzt !" lautet die Forderung, die mehrfach im Memorandum
eingefügt wurde.
Kommentar: Ein letzter Versuch, die Menschheit zur Vernunft zu bringen;
mehr nicht. Der CO2-Ausstoß wird bis 2050 munter weiter steigen.
Die Euphorie, die Obama ausgelöst hat, ist der Ernüchterung gewichen.
Die amerikanische Regierung will die Emissionen bis 2020 lediglich
auf den Stand von 1990 zurückfahren, und selbst dagegen gibt es
heftigen Widerstand. Die Emissionen in China und Indien werden weiterhin
steigen.
Die bisherigen Ziele des Kyoto-Protokolls werden bis 2012 lediglich
von Deutschland erreicht werden. Das ist auf den Zusammenbruch der
veralteten Industrie in der ehemaligen "DDR" zurück zu
führen. Nach 2012 gilt auch bei uns wieder die Devise: „Wachstum,
Wachstum über alles für das Deutsche Vaterland."
Dann steigt der Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts eben um sechs Meter; nach uns die Sintflut!
Keine Chance bei Flugzeugabsturz auf Atomkraftwerk
Greenpeace-Recherchen zu den ältesten Atomkraftwerken belegen das enorme Ausmaß der Katastrophe bei einem schweren Reaktorunfall. Bei vielen Anwohnern der AKW Biblis A und B, Brunsbüttel, Isar 1 und Philippsburg 1 würde die radioaktive Kontamination bereits innerhalb weniger Stunden den behördlichen Grenzwert für eine Evakuierung bis um das Tausendfache überschreiten. Die Behörden ignorieren diese Bedrohung, die durch einen Flugzeugabsturz oder einen Terroranschlag aus der Luft ausgelöst werden könnte.
Die Gefährdung der Bevölkerung rund um die sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke wird von der Atomaufsicht seit Jahren dramatisch unterschätzt. "Die Bevölkerung ist einem tödlichen Risiko ausgesetzt, dem sie nicht entkommen kann", sagt Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace.
Dewegen will Greenpeace nun vor Gericht ziehen. Die Ausbreitungsrechnungen belegen, dass Menschen, die 2 bis 25 Kilometer von den jeweiligen AKW entfernt leben, einem tödlichen Risiko ausgesetzt sind. Im Umkreis von 25 Kilometern um die Anlage des AKW Biblis liegt die zu erwartende Strahlendosis bei 14.424 Millisievert in sieben Tagen. Ab einer Dosis von 7.000 Millisievert liegt die Sterblichkeitsrate bei nahezu 100 Prozent. Ein Großteil der Radioaktivität wird in den ersten Stunden nach dem Unfall durch die Luft aufgenommen.
Die Klagen sind möglich nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom April 2008, in dem das Gericht die persönliche Betroffenheit eines Klägers als Klagevoraussetzung anerkannt hat. "Den sieben ältesten Atommeilern Biblis A und B, Brunsbüttel, Isar 1 und Philippsburg 1 muss die Betriebsgenehmigung sofort entzogen werden", fordert Smital.
"Die Aufsichtsbehörden kennen die Gefahr, aber sie handeln nicht", kritisiert Smital weiter. Interne Dokumente belegten, dass die deutschen Sicherheitsbehörden das Risiko eines Terroranschlags aus der Luft auf ein Atomkraftwerk nicht mehr ausschließen. Die für diesen Fall vorgesehene Abwehrtaktik, das AKW schlicht zu vernebeln, habe sich als unzureichend erwiesen: "Das Bundesumweltministerium sah darin jedenfalls 2007 keine wesentliche Verbesserung der Sicherheit der Kernkraftwerke."
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) räumte gestern ein, Atomkraftwerke könnten grundsätzlich zu einem Angriffsobjekt von Terroristen werden, die Gefahr sei jedoch gering. "Die Zerstörung dieser Meiler aus der Luft würde zur schlimmsten Katastrophe führen", so Heinz Smital. "Innenminister Schäuble und Bundeskanzlerin Merkel müssen jetzt sagen, wessen Interessen sie vertreten. Für den gewaltigen Profit der Atomkonzerne wird die Gefährdung der Menschen bewusst oder fahrlässig verheimlicht und verharmlost."
Ein Abschalten der sieben ältesten AKW ist nach Greenpeace-Berechnungen sofort möglich, ohne dass die Stromversorgung beeinträchtigt wird.
Link zum Film bei YouTube: Atomkraft ist gefährlich

Der Förderverein "Zukunftsenergien SolarRegio Kaisterstuhl e.V." wurde 2006 mit dem Agenda-Anerkennungspreis Klimaschutz des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.
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